Sie sind noch nicht getauft ?

Zunehmend gibt es in unserer Gesellschaft Erwachsene, die nicht getauft sind. Das betrifft nicht nur Mitbürger aus der ehemaligen DDR oder den Staaten der GUS, sondern auch atheistisch oder areligiös Erzogene sowie Angehörige anderer Religionen.

Manche von Ihnen haben mittlerweile Kontakte mit unserer Kirche oder Gemeinden gehabt und fühlen sich im Kreis anderer Christen wohl. Wenn sie ein persönliches und positives Verhältnis zum Glauben an Jesus Christus gewonnen haben, ist es nur natürlich, dass eines Tages der Wunsch nach Zugehörigkeit zu Gott und zur Gemeinschaft der Christen erwacht.

Als Zeichen der Zugehörigkeit, als Zeichen der Annahme durch Gott kennen wir Christen die Taufe. Voraussetzung für die Taufe von Erwachsenen ist der Wunsch zur Taufe und ein Grundwissen über den christlichen Glauben. In der Regel können Sie selbst sich schon mit solchen Grundinformationen versorgen, doch zur Klärung von offenen Fragen sollte ein Glaubensseminar besucht werden oder ein Gespräch mit dem zuständigen Pfarrer erfolgen.

Haben Sie den Wunsch, sich taufen zu lassen, so setzen Sie sich bitte mit unserem Pfarrer in Verbindung (unter 06224/9021537 oder unter joerg.geissler@kbz.ekiba.de.
Bei diesem Kontakt vereinbaren Sie zunächst ein erstes Gespräch mit Pfarrer Geißler. Sollte in diesem Zeitraum in unserem Kirchenbezirk ein Glaubensseminar angeboten werden, so wird er Sie bitten, dieses in Absprache mit ihm zu besuchen. Sollte Ihnen dies aus terminlichen Gründen nicht möglich sein oder derzeit keines veranstaltet werden, so wird er Ihnen anbieten, sich an 4-5 Terminen mit ihm selbst zusammenzusetzen, um zentrale Themen des christlichen Glaubens und Ihre Fragen dazu zu besprechen.

Sollten Sie nach diesem Glaubenskurs weiter den Wunsch zur Taufe haben, dann vereinbaren Sie einen Tauftermin mit Pfarrer Geißler. Für einen erwachsenen Täufling gilt die Taufe zugleich als Konfirmation. Mit Taufe und Konfirmation sind Sie dann in die weltweite Gemeinschaft der Christen aufgenommen, stellvertretend durch die Ortsgemeinde und die zuständige Landeskirche, deren Mitglied Sie dadurch werden - mit allen Rechten und Pflichten.

Sie sind schon getauft ?

Dann sind Sie bereits unaufhebbar ein Kind Gottes und müssen nicht erneut getauft werden (Ausnahmen s.u.). Es handelt sich bei Ihnen lediglich um einen Konfessionswechsel oder um einen Wiedereintritt in die Kirche, nachdem Sie zuvor aus unserer oder einer anderen christlichen Kirche ausgetreten sind.

Gegenseitige Anerkennung der Taufe

Unter allen Konfessionen, die Mitglied in der "Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen" sind, wird die Taufe gegenseitig anerkannt. Sie ist unwiederholbar, denn eine Wiederholung würde den Charakter der Taufe grundsätzlich in Frage stellen. Bei der Taufe geht es nach dem Verständnis der zugehörigen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften nicht um die Zugehörigkeit zu einer Konfession, sondern um die Zugehörigkeit zu Gott. Ein "Umtaufen" kann es daher nicht geben.

Anders verhält es sich mit christlichen Kirchen und Gemeinschaften, die wie z.B. die Baptisten die Kindertaufe ablehnen. Hintergrund dafür ist ein völlig anderes Taufverständnis. Hier ist bei einem Übertritt in die Evang. Landeskirche aufgrund der Unvereinbarkeit des Taufverständnisses in der Regel eine erneute Taufe nötig (und zuvor ein Austausch mit dem Pfarrer über Beweggründe des Konfessionswechsels und den Wechsel der Perspektive im Taufverständnis - s.o.). Allerdings gibt es zwischen unserer Landeskirche (wie der EKD) und solchen nicht der ACK zugehörigen christlichen Gruppierungen immer wieder Gespräche, die - z.B. - im Fall der Neuapostolischen Kirche zu einer gegenseitigen Anerkennung der Taufe geführt haben, wenn auch noch nicht zu einem weitergehenden Konsens in Kirchen- und Glaubensfragen.

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