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EVANG. KIRCHENGEMEINDE ST. ILGEN


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Ökumenisches Frauenfrühstück am 10. November

In ihrer Einleitung bezeichnete Beatrice Hofmann vom ökum. Frauenfrühstücksteam Maria als die über Jahrhunderte hinweg meistportraitierte Frau der christlichen Welt. Zahlreiche Beispiele bezeugten dies in Tischdekoration und Bildmaterial.
Als Referentin durfte sie die Theologin und Pädagogin Petra Heilig vom Ökumenischen Bildungszentrum SanctClara in Mannheim begrüßen, die äußerst sympathisch und kompetent Vertrautes wie auch neue Aspekte zu Maria vorstellte.

Dazu auserwählt, Jesus Christus zu gebären, wird Maria zum Bindeglied zwischen Gott und den Menschen. Die jungfräuliche Empfängnis ist etwas Besonderes, Göttliches, auch von früheren Herrschern und anderen Kulturkreisen überliefert. Maria wird von der Verkündigung völlig überrascht, zweifelt an sich und traut sich diese große Aufgabe nicht zu. Doch sie nimmt in Demut ihre Berufung an und reiht sich in den Heilsplan Gottes ein. Ihr JA wird zum menschlichen Mittun an der Erlösung. Im Magnifikat preist sie die Größe Gottes, der barmherzig ist und Niedrige erhebt, wie er es an ihr getan hat.

Maria lebt in einer schwierigen Zeit; durch politische Belagerung, Flucht, Verfolgung und den Tod ihres Sohnes gewinnt sie Lebens- und Konflikterfahrung. Sie gehört zu den Unterdrückten und Schwachen, geht durch Schmerz und Zweifel, bleibt sich aber treu und kann uns damit ein Vorbild und Hoffnungsträgerin sein. So wird sie uns allen Mutter, anrufbar in Schmerz und Not.

Ein Bild hierfür ist die Darstellung als Schutzmantelmadonna, bei der alle Zuflucht finden. Auch eine Darstellung von Maria als „Knotenlöserin" in einer Augsburger Kirche ist interessant. Als Vorname war und ist Maria allzeit gebräuchlich, in manch südlichen Ländern ist er der Mädchenname schlechthin; und auch Jungen werden mit dem Zweitnamen Maria unter ihren Schutz gestellt.

Bericht: B. Hofmann
Foto: H. Geißler


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